Ulla Otto

„Alte Hasen“ und „Neue Besen“

Dreimal  5 und je einmal 10, 15 und beachtliche 20 Jahre Zugehörigkeit zur Einrichtung wurden 2014 gefeiert.

Neue Besen kehren bekanntlich gut  und neue Mitarbeiter oder Praktikanten bringen immer  wieder frischen Wind ins Haus. Für Sicherheit und Beständigkeit sorgen aber vor allem diejenigen, die sich dem Haus schon seit vielen Jahren verbunden fühlen. Diejenigen, die Erfahrungen gesammelt und miteinander Schwierigkeiten gemeistert haben und die immer wieder bereit sind, die Anregungen, Ideen und das Wissen der Neuen mit ihrem Erfahrungsschatz zu verknüpfen.

All unsere Jubilare wirken seit langem mit großem Einsatz als gute Medizin in unserem Haus und dafür bedanken wir uns von Herzen!

Hoffen wir, dass aus jedem „neuen Besen“ einmal ein „alter Hase“ wird.

„Wofür bin ich dankbar?“ war die Frage, die in den Tagen vor der Ernte -Dank -Feier durchs Haus zog.  So unterschiedlich wie die Menschen im Haus waren auch die Antworten auf diese Frage, über die sich Bewohner und Mitarbeiter ihre Gedanken gemacht hatten. „Ich bin dankbar, weil ich in diesem Jahr Oma geworden bin….weil ich hier so gut versorgt werde….weil mich meine Kinder regelmäßig besuchen…..weil das Essen so gut schmeckt……weil ich gesund bin……weil ich ein langes Leben hatte…..weil ich heute aufstehen konnte…..weil auf meine Wünsche Rücksicht genommen wird…..weil ich wieder allein am Rollator laufen kann….

Für alle sichtbaDON_1126_1112r wurden während der Feier die Antworten auf rotwangigen Äpfeln an den „Dankesbaum“ gehängt. Bei leckerem  Apfelkuchen, Kaffee und Tee genossen alle einen vergnügten und besinnlichen Nachmittag. Gedichte  von Ernte und Herbst und eine Geschichte vom Kürbis, der nach abenteuerlicher Reise seinen Weg ins To Huus gefunden hatte, sorgten für gute Unterhaltung. Und beim gemeinsamen Singen, untermalt von Uwe Weinhold und Wolfgang Half mit Gitarre und Akkordeon, wurden Erinnerungen wach und die Strophen reihten sich mühelos aneinander.

Noch Tage später war die prächtige Dekoration zu bewundern und nach und nach verschwanden die Erntegaben in der Küche und im Kochtopf.

 

MDK Prüfung 2014

Zwei Tage lang überprüften die beiden Vertreterinnen des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) und die Vertreterin der Heimaufsicht  die Einrichtung. Wie immer unangemeldet wurde nun  erstmals nach den neuen Prüfkriterien geprüft. Mitarbeiter und Leitung freuen sich , dass die engagierte Arbeit nun durch die Note 1 honoriert wird.                                                                                                               

 

 

PrüfsiegelFür das Einhalten einer Reihe von Qualitätskriterien wird das Siegel des deutsch-niederländischen Gemeinschaftsprojekts „EurSafety“ vergeben. Ziel des Projekts ist die Schaffung und der Erhalt eines hohen Grades an Hygiene-Kompetenz. Die Anzahl an Infektionen in Pflegeheimen der Niederlande ist deutlich niedriger als hierzulande. Daher lag es nahe, durch das Projekt in Bezug auf Prävention von den Niederländern zu lernen. Dies betonte auch Frieslands Landrat Sven Ambrosy bei  seiner Ansprache im voll besetzten Audienzsaal des jeverschen Schlosses. Die Einrichtungen, deren Teilnahme an dem Projekt freiwillig war, werden vom Landesgesundheitsamt bei der Umsetzung der Kriterien begleitet.

Für das Seniorenheim To Huus nahm Heimleiter Martin Otto an dem Projekt teil und in Jever das Siegel entgegen.

„Der Schutz unserer Bewohner ist uns ein wichtiges Anliegen, wobei wir immer im Auge haben, dass die Menschen bei uns wohnen und ihren Alltag leben. Hierfür ist es notwendig, Aufklärung zu betreiben und vernünftige Standards frei von Panikmache und übertriebenen Maßnahmen umzusetzen.“