Ulla Otto

DSCN1818Hoch her ging es bei dem Besuch vom Shantychor „De Fresen ut Varel“. Der stimmbewaltige Auftritt der Herren unterstützt von den Damen am Schifferklavier war der Höhepunkt unserer Mottowoche.

Die Dekoration von Haus und Hof war in eifriger Handarbeit in den Betreuungsrunden geschaffen worden. Auf dem Speiseplan fanden sich Gerichte wie Labskaus, hausgemachte eingelegte Heringe und Birnen, Bohnen und Speck.DSCN1834

Und weil Singen die Herzen öffnet und ganz nebenbei auch noch eine wunderbare Belüftung der Atmungsorgane bewirkt und jede Zelle mit frischem Sauerstoff versorgt, blieb es nicht beim Zuhören. Unter der Begleitung von Uwe Weinhold (Gitarre) und Wolfgang Half (Akkordeon) wurden mit Hingabe Seemannslieder und Schlager gesungen.

DSCN3938In diesem Sommer hat sich die Sonne nicht so oft gezeigt. Wenn sie dann aber doch scheint, wird einfach kurzerhand der Speiseplan geändert, der Grill angefeuert und pünktlich zum Mittagessen duftet es im ganzen Haus verführerisch nach Bratwurst. Durch die großen Panoramafenster vom Speiseraum beobachten die Bewohner gespannt die Grillmeisterin auf der Terrasse. Beim Anblick der Würstchen läuft ihnen schon das Wasser im Mund zusammen und es werden eifrig Erfahrungen ausgetauscht, welcher Schlachter wohl die Besten verkauft.

 

DSCN1766Nicht nur Musik lag an diesem Nachmittag in der Luft. Beim Duft von Kaffee und frisch gebackenen Waffeln lauschten die Bewohnerinnen und Bewohner den Darbietungen von Edmund Dewald. Auch in diesem Jahr stattete er dem Haus wieder einen seiner gern gesehenen Besuche ab. Im Wechsel von Solovorträgen und altbekannten Liedern zum Mitsingen verbrachten alle miteinander einen kurzweiligen Nachmmittag.  Am Ende wurde erstaunt und zufrieden festgestellt, dass  die Zeit wie im Flug vergangen war und Sorgen und  Beschwerden  wie Seifenblasen mit den Tönen davon geschwebt waren.

DSCN1765Bei der jährlichen Brandschutzübung wurden verschiedene Feuerlöscher ausprobiert. Mit großem Vergnügen übten die MitarbeiterInnen, ein kleines Feuer zu löschen, das für diesen Zweck von der Feuerschutzfirma auf der Auffahrt des Hauses entfacht wurde. Damit aus dem Spaß kein Ernst wird, wurden auch im theoretischen Teil wirksame Methoden zur Brandverhütung und Bekämpfung  wiederholt und im Bewußtsein verfestigt.DSCN1760

 

20160407_150905Schon der große Dichter Goethe stellte fest:„Die niederdeutsche Sprache spricht noch geradezu und sagt, was sie meint.“ Und genau davon bekamen die Zuhörer während einer kurzweiligen Lesestunde mit dem Plattdeutschbeauftragten des Landkreises Friesland, Wolfgang Busch, verschiedenste Kostproben zum Nachmittagstee serviert. Up platt vertellde he Döntjes de weer`n achtersinnig,  lustig, deepsinnig oder vergnöögt , un am Enn weer`n de Tohörer  bannig tofreden mit den  Namiddag.

Sogar in der Altenpflegeschule wird das Niederdeutsche wieder gelehrt, wovon die beiden Auszubildenden in ihrer praktischen Arbeit eifrig Gebrauch machen. Gemeinsam mit den Bewohnern können sie nun in  den Büchlein „22 Vagels“ un „53 Planten u Blömen ut Friesland“ schnüstern, die Wolfgang Busch als Gastgeschenke überreichte.

 

Verlegrin Theresia DeJong und Autorin Ulla Otto im Kreis der portraitierten Frauen Bild:FrieBo

Verlegerin und Autorin im Kreis der portraitierten Frauen                                                                          Bild:FrieBo

Ein Buch mit den Lebensportraits von sechs Bewohnerinnen schrieb Ulla Otto und gab ihm den Titel „Einfach ein Leben“. Genau darum ging es ihr: einfach und ohne Schnörkel aus dem Leben der Frauen zu erzählen, die ihr einmaliges Leben gelebt haben in einer Zeit und unter Bedingungen, die sie sich meist nicht selbst ausgesucht haben.

Überreicht wurde das Buch während einer kleinen feierlichen Teestunde, bei der auch Heimleiter, Verlegerin und Vertreterinnen der Nordwestzeitung und des Friesländer Boten anwesend waren. Schmunzelnd stellte eine der Portraitierten fest: „Wenn ich gewußt hätte, was das für einen Rummel geben wird, hätte ich mich gar nicht dazu bereit erklärt.“ Sprach`s und nahm dann doch, wie alle anderen, stolz und berührt das Buch entgegen.

 

DSCN1706Rote Sterne allüberall im ganzen Haus, auf den Wänden, Bildern, Türen. Was ist da geschehen, was hat diesen Sternensturm ausgelöst und was hat er zu bedeuten?

Eine Bewohnerin des Hauses bezeichnete die Mitarbeiterinnen gern als Engel von To Huus und passend zur Weihnachtszeit sollte diesen Engeln in diesem Jahr der ein oder andere Stern leuchten.

Mit einem freundlichen Anschreiben wurden Angehörige und Besucher in dieser Adventszeit ermuntert, die bereitgelegten Sterne großzügig im Haus zu verteilen. Jeder Stern steht für einen guten Gedanken, ein Lob, ein Dankeschön an alle hier im Haus, die Tag für Tag mit viel Freude, Humor und großem Einsatz ihre Arbeit tun.

Hunderte von Sternen sind inzwischen im ganzen Haus verteilt und zeigen, wie sehr dieser Einsatz  gesehen und  geschätzt wird.

Dieser Sternensturm wärmt das Herz und begleitet uns ins neue Jahr.

Hospizlauf 2015_3Wir waren dabei!

Im Rahmen des 1. Vareler Hospiztages fand am 26. September der große Sponsorenlauf statt. In der Innenstadt  starteten mit unzähligen Läufern aller Altersgruppen auch vier Mitarbeiterinnen vom Seniorenheim To Huus. Mit viel Power und Elan vertraten sie als Abordnung die Einrichtung und wurden von der Heimleitung gesponsert.

20150709_115823Wir haben es geschafft!

Unsere Auszubildenden  nahmen erleichtert und stolz ihre Zeugnisse entgegen und sind nun frisch gebackene examinierte Altenpflegerinnen.

Am Ende der stimmungsvollen Feierstunde der BBS Varel überreichte unsere Praxisanleiterin  strahlende Sonnenblumen verbunden mit den besten Wünschen für das künftige Berufsleben.

 

 

 DSCN1582Wir fangen an!

Zu einem ersten Gespräch trafen sich die neuen Auszubildenden , Heimleitung, Pflegedienstleitung und Praxisanleiterin.  Die „Neuen“ wurden herzlich willkommen geheißen und in lockerer Runde in ihr künftiges  Aufgabengebiet eingeführt. Wir freuen uns auf eine spannende und abwechslungsreiche  Ausbildungszeit.

20150701-160759A.…..und ich träum`davon in jedem Augenblick.“

Nicht nur zum Träumen brachten am 1. Juli die Veranstalter des Projektes „Klang und Leben“ alle Anwesenden der musikalischen Zeitreise. Mit den mitreißenden alten Schlagern und eingestreuten Anekdoten lösten sie verschlossene Minen und zauberten ein Lächeln und strahlende Augen in anfänglich skeptische und abwartende Gesichter.

Der wundervolle Nachmittag klingt im Haus noch immer nach. Beim Betrachten der Bilder kehrt das Strahlen zurück und immer wieder wird irgendwo in den Zimmern und Fluren ein Schlager gesungen, gesummt oder gepfiffen.

Mehr zum Projekt und eine Menge Bilder vom 1. Juli, die mehr sagen als tausend Worte unter www.klangundleben.org